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Pressestimmen Treff macht gemeinsam stark gegen die Sucht

von Sabrina Seubert (RP 2012)

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war selbst alkoholabhängig. "Seit 18 Jahren bin ich mittlerweile trocken". Er leitet eine der zwei Gesprächsgruppen und weiß, was die Betroffenen durchmachen. Sowie Angelika M. (61) (Name geändert). "Meine Scheidung war der Auslöser für die Alkoholabhängigkeit" , sagt sie. Deshalb fing sie vor 25 Jahren an zu trinken, ist nun seit drei Jahren abstinent. "Für mich war Alkohol Tröster und Konfliktlöser zugleich. Ich schaffte es nicht, mich jemandem anzuvertrauen." Ihre Mutter konnte damit nicht umgehen und verdrängte ihre Sucht, erzählt die 61-Jährige. "Irgendwann kam der Punkt, da wollte ich mein Leben wieder in die Hand nehmen und das Teufelszeug los werden. Heute bin ich froh, dass ich den Mut hatte, zur .Selbsthilfegruppe zu kommen. Dort wurde ich mit offenen Armen empfangen". Die Treffen bedeuten für sie Hilfe, Stabilität und Austausch. Neben den Gesprächstreffen unternimmt die Gruppe hin und wieder Ausflüge. "Gelegentlich grillen wir. Aber im Vergleich zu früher haben solche Unternehmungen nachgelassen", sagt Gesprächsgruppenleiterin Anita K. (61). Mit der Zeit ist die Zusammenarbeit mit der Awo und der LVR- Klinik Langenfeld enger geworden. Mo-natlich stellt sich der Treffin der Klinik vor und bietet Patienten nach' deren Entgiftung Unterstützung an. "Wir sind keine Profis, sondern sprechen nur aus Erfahrung", sagt Pitz. "Wenn wir merken, dass je-
"Wir sind keine Profis, sondern sprechen nur aus Erfahrung"
mand professionelle Hilfe braucht, weisen wir sie an die Klinik oder die Awo-Suchtberatung weiter." Zudem können bei der Awo Einzelgespräche geführt werden. An der lockeren Atmosphäre und gelegentlichen Scherzen ist zu merken, dass die Runde jedem Einzelnen Rückhalt gibt.